Berndroth – 17.06.2026. Am frühen Mittwochabend schreckte ein Alarm die Einsatzkräfte auf: Um 18:30 Uhr wurden die Wehren zu einem gemeldeten „Fahrzeugbrand (groß)“ auf die K53 in Höhe der „Waldeslust“ gerufen. Da bei diesem Stichwort höchste Eile geboten ist, war die Anspannung bei allen Beteiligten verständlicherweise groß. Neben der Feuerwehr Berndroth wurden plangemäß auch die Einheiten aus Rettert und Katzenelnbogen alarmiert.
Großartiges Engagement und schnelle Entwarnung
Einmal mehr unter Beweis gestellt wurde dabei die starke Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Berndroth: In kürzester Zeit rückte die Wehr mit insgesamt 9 Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus – ein großartiges und personell starkes Engagement für einen Einsatz unter der Woche.
Vor Ort angekommen, konnte glücklicherweise schnell Entwarnung gegeben werden. Der Brand im Motorraum des PKW war bereits von den Eigentümern selbst mittels Wasserflaschen erfolgreich unter Kontrolle gebracht worden. Das schnelle Handeln verhinderte Schlimmeres: Es gab keine Verletzten, und alle Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig und unbeschadet verlassen. Die Polizei war für diesen Einsatz nicht erforderlich und daher nicht vor Ort.
Nachlöscharbeiten und halbseitige Sperrung
Die Aufgaben der Feuerwehr Berndroth beschränkten sich daher im Wesentlichen auf die obligatorischen Nachlösch- und Kontrollarbeiten. Daher wurde der Motorraum sowie der Unterbodenbereich des Autos auf versteckte Glutnester überprüft und final abgekühlt. Den Eigentümern wurde dringend empfohlen, den Wagen durch ein Abschleppunternehmen bergen zu lassen.
Während der rund 30-minütigen Arbeiten kam es nur zu kleineren Verkehrsbehinderungen, da die Fahrbahn im betroffenen Bereich halbseitig gesperrt werden musste. Nach dem Einrücken konnte die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus zügig wiederhergestellt werden.
Vielen Dank an alle Einsatzkräfte.